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<pre>Gerade einmal drei Bundesliga-Spieltage ist die neue Saison alt — und schon scheint der FC Bayern wieder das Maß aller Dinge zu sein: Obwohl der deutsche Rekordmeister vor der Länderpause praktisch den Ausfall der gesamten Abwehr zu beklagen hatte, bereitete es der Mannschaft von Pep Guardiola keine Probleme, den stark gestarteten Leverkusenern einen schwungvollen 3:0-Kinnhaken mitzugeben.  <p> Dies muss mit einer gewissen Zwangsläufigkeit dazu führen, dass es für die Hamburger einmal mehr richtig bitter wird — die sich abzeichnende Klatsche könnte bei Labbadia gut und gerne das Bedürfnis wecken, sich umgehend wieder zum Lecken der Wunden nach Malente zurückzuziehen.  <p>  Dabei haben die Darmstädter zum Rückrundenauftakt gezeigt, dass sie nicht gewillt sind, die Tradition der „absteigenden Aufsteiger“ fortzusetzen. Im Kellerduell in Hannover feierten die Lilien einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg über die Niedersachsen, die dadurch ans Tabellenende gerutscht sind. <p> Nachdem die Borussen vor der Länderspielpause zumeist gleichfalls alles andere als ruhmreich zu Werke gingen, meldet der BVB nach dem erfolgreich absolvierten Gipfeltreffen nunmehr auch seinerseits wieder Ambitionen im meisterlichen Wettlauf an. <p>  Ganz anders die Stimmungslage bei Wolfsburg. Die Wölfe konnten zuletzt erstmals in dieser BL-Saison zwei Spiele in Folge gewinnen. Weiter zurückblickend sind sie seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen (3S, 2U). Sie reisen selbstbewusst zu den Bullen und kämpfen dort auch gegen eine Horror-Serie an: Bei den letzten neun Gastspielen in der Red Bull Arena gab es für den VfL sieben Pleiten und nur zwei Remis.  </pre>


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<pre>Bremen blieb am vergangenen Wochenende beim 2:2 bei Union Berlin zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen und sammelte den 47. Punkt. Mehr Zähler hatte der SVW nach 32 Spieltagen zuletzt vor 15 Jahren. Zudem holte in den letzten sechs Partien nur Dortmund mehr Punkte als Werder. Drei Zähler beträgt der Rückstand der Grün-Weißen auf den Conference League-Rang 6 – und dort steht der kommende Gegner.  <p> Nach den bisherigen Eindrücken droht die Eintracht nämlich viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu sein, um sich nun ausgerechnet im gefürchteten Signal Iduna Park von einer ernstzunehmenden Seite zu zeigen.  <p>  Da die Quoten auf einen Heimsieg des BVB nicht viel Ertrag bringen, könnten Freunde des Sportwettens auf anderen Wegen höhere Quoten zu lukrieren — beispielsweise mit einer Halbzeitwette auf eine Dortmunder Pausenführung. <p> In der laufenden Saison haben die Fohlen vor dem Abschluss der Hinrunde nun lediglich einen Zähler in der Fremde vorzuweisen: Aufgrund der weiterhin kassierten sechs Niederlagen kann sich in Gladbach verständlicherweise niemand über das beachtliche Remis in Leipzig freuen. <p>  Anders ist es nämlich kaum erklärlich, dass die zweitbeste Heimelf des deutschen Fußballs in der Auswärts-Tabelle auf dem letzten Platz rangiert: Nach mageren Unentschieden gegen Köln und Ingolstadt haben zuletzt die Pleiten in München und Gladbach die Bilanz des VfL endgültig ruiniert.  </pre> 


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<pre> Video: Trainer AndrÃ© Schubert war mit der Leistung seiner Schützlinge gegen den HSV ebenfalls unzufrieden. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit sah sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge daher noch in den Katakomben der Commerzbank Arena genötigt, seinen Stars einen Rüffel zu erteilen:  <p>  Von der aktuellen Form her, haben die Breisgauer den BVB sogar hinter sich gelassen. Nimmt man nur die letzten fünf Spiele her, ist der SCF die zweitstärkste Mannschaft der Bundesliga. Dortmund hat in diesem Zeitraum um drei Punkte weniger geholt. <p>  Dem Gegner aus Leipzig aber gelingt auch nicht alles, der jüngste 3:2-Erfolg über Wolfsburg war der erste Auswärtssieg in diesem Jahr. Aber: Dafür ist RB seit 35 Ligaspielen ungeschlagen gegen Aufsteiger. 18 Siege und das 0:0 in dieser Saison gegen St. Pauli, das kann sich sehen lassen. <p>  Thomas Tuchel im Interview: "Mangelnde Effektivität hat uns um drei Punkte gebracht“ #bscbvb https://t.co/vJWvzhZgXr pic.twitter.com/H7hDVqg55R  </pre>


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<pre> Es war wettbewerbs- und saisonübergreifend das bereits 17. Spiel in Folge unter Florian Kohfeldt, in dem die Bremer mindestens einen Treffer erzielten.  <p> Dem VfL passt es natürlich gut in den Kram, dass Freiburg zuletzt zweimal in Folge gestrauchelt ist und man selbst ein Heimspiel hat. Zuhause ist der Aufsteiger nämlich richtig stark, kassiert quasi keine Gegentore und trumpft zudem mit einem überraschenden Bestwert auf.   <p> Doch seit mittlerweile vier Ligaspielen müssen die 96er auf ein Erfolgserlebnis warten. Zuletzt setzte es drei Pleiten in Folge. <p>  Beim einzigen Testspiel während des Trainingslagers schoss er beim 6:0-Sieg gegen Al-Ahli gleich das 1:0. Wagner sagte nach seinem Bayern-Debüt: „Nach einer harten Trainingswoche mit sehr, sehr intensiven Einheiten war das ein ordentlicher Test. Ein Tor tut immer gut.“  <p> Die Schwarzgelben sind nach Meinung der Wettanbieter eindeutig in der Favoritenrolle zu finden. Der Kader ist hochklassig besetzt und hat die gute Form aus der Hinrunde über die Winterpause gebracht.  </pre>


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<pre> Schlimmer noch: Die drei anderen Rückrunden-Duelle mit dem BVB, Mainz 05 und dem HSV gingen allesamt verloren.  <p> Vor zwei Jahren, als beide gemeinsam in der Liga tätig waren, feierte Stuttgart sowohl zuhause als auch auswärts einen Sieg.  <p>  Am vergangenen Wochenende gab es zu Hause eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen. Beide Treffer fielen nach Fehlern von Tormann Ralf Fährmann, der Bremer Siegtreffer passierte wenige Minuten vor dem Abpfiff. <p>  Da sie selbst aber einen sehr guten Start hingelegt haben und sie dem FCB regelmäßig weh tun konnten, sieht alles gut aus, dass den Fans in der Allianz Arena ein weiteres Schützenfest ins Haus steht. Mein Tipp lautet somit:  <p> Andererseits ist die Saison längst in einem Stadium angekommen, in der selbst in der Allianz Arena nicht mehr nur von bloßen Bonuspunkten die Rede ist. Namentlich im Tabellenkeller werden mit einer Begrenzung des Schadens nun einmal keine eindrucksvollen Ausrufezeichen gesetzt.  </pre>


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